Industriesauger für die Lebensmittelindustrie Endlossack-System und Doppelfiltration für gesundheitsgefährdende Stäube

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Der neue Industriesauger von Kärcher eignet sich für gefährliche Stäube der Klasse H – etwa Mehlstaub in Bäckereien, Zuckerstaub in der Süßwarenproduktion oder Gewürzstäube in Produktionsbetrieben. Dank ATEX-Konformität kann das Gerät auch brennbare Stäube in der Zone 22 aufsaugen.

Der Industriesauger IVM 40/24-2 H ACD LP saugt feinste, gesundheitsgefährdende und brennbare Stäube sicher ein. Je nach Staubmenge kann der Endlossack an der passenden Stelle abgeschnitten und versiegelt werden.(Bild:  Kärcher)
Der Industriesauger IVM 40/24-2 H ACD LP saugt feinste, gesundheitsgefährdende und brennbare Stäube sicher ein. Je nach Staubmenge kann der Endlossack an der passenden Stelle abgeschnitten und versiegelt werden.
(Bild: Kärcher)

Um Anwender vor den winzigen Partikeln zu schützen und für saubere Maschinen und Arbeitsplätze zu sorgen, hat Kärcher den Industriesauger IVM 40/24-2 H ACD LP entwickelt. Das komplette Gerät einschließlich des Filters ist nach DIN EN 60335-2-69 dazu in der Lage, feinste und gesundheitsgefährdende Stäube der Staubklasse H (hochgefährlich) zuverlässig einzusaugen. Das behälterlose Modell verfügt zum Auffangen der Stäube über einen sogenannten Endlossack (Longopac), von dem nach dem Saugen das benötigte Stück abgetrennt, staubfrei versiegelt und entsorgt werden kann. Auch brennbare Stäube nimmt der IVM 40/24-2 H ACD LP sicher auf.

Um Anwendern die Handhabung im Arbeitsalltag zu erleichtern, sind am Industriesauger Kabel- und Zubehörhalter angebracht. So lassen sich die für Anwendungen in der Boden- und Maschinenreinigung verfügbaren Düsen einfach mitführen und nach dem Einsatz wieder verstauen. Dank des Longopac-Prinzips wird nicht bei jeder Anwendung ein Sack in Standardgröße verwendet, der oftmals nur halb gefüllt wird. Stattdessen lässt sich genau die passende Größe wählen, um Material zu sparen. Der Anwender kommt mit dem Staub zu keinem Zeitpunkt in Berührung und kann die Säcke einfach, schnell und sicher versiegeln und entsorgen.

Der IVM 40/24-2 H ACD LP ist mit einer Doppelfiltration ausgestattet: Der große Sternfilter der Staubklasse M (mittel gefährliche Stäube) lässt sich über die Pull & Clean-Vorrichtung abreinigen, wobei der Anwender an einem kleinen Griff zieht, den Luftstrom umleitet und damit den Filter freibläst. Der M-Filter sorgt dafür, dass nur feinste Stäube bis zum nachgelagerten zertifizierten H-Filter gelangen, der somit nicht so schnell zusetzt und je nach Anwendungshäufigkeit und Staubbelastung nur einmal pro Jahr gewechselt werden muss. Die Saugleistung liegt bei maximal 2,4 kW, wobei sich individuell entscheiden lässt, ob mit zwei Turbinen mit je 1,2 kW gearbeitet wird oder eine Turbine ausreicht.

Gesundheitsgefährdende Stäube sind häufig sehr fein, weshalb von ihnen eine Explosionsgefahr ausgehen kann, wenn sie mit Luft aufgewirbelt werden und eine Zündquelle vorhanden ist. Nach der europäischen ATEX-Richtlinie 2014/34/EU (Atmosphères Explosibles) gibt es in der industriellen Produktion verschiedene Gefahrenzonen mit bestimmten Vorgaben für die dort einzusetzende Technik. In der Zone 22 tritt eine Explosionsgefahr im Normalbetrieb entweder selten oder nur kurzzeitig auf. Dank Anpassungen im Inneren des Geräts hat Kärcher dafür gesorgt, dass der IVM 40/24-2 H ACD LP brennbare Stäube sicher aufsaugen kann. Da der Sauger die Norm IEC 60335-2-69/ACD erfüllt, ist dies auch in der ATEX-Zone 22 möglich, wenn das Gerät selbst außerhalb der Zone steht und mit ATEX-Zubehör gearbeitet wird.

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