Lineartechnik
Hygienische Automation ohne Schmiermittel

Von Igus 6 min Lesedauer

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Hygienische Automatisierung muss nicht teuer sein. Immer mehr Lösungen für die Lebensmittelindustrie sind auch für Einsteiger und kleine Unternehmen interessant. Das zeigt sich an der Roboterküche von Roboeatz und dem Smoothie-Automat von Alberts.

Automatisierung kann in der Lebensmittelbranche auch für KMU interessant sein. (Bild:  Igus)
Automatisierung kann in der Lebensmittelbranche auch für KMU interessant sein.
(Bild: Igus)

Roboter, die Türen schweißen, ganze Karosserien auf den Kopf heben oder Fenster einbauen: Die Automobilindustrie zählt in puncto Automatisierung und Robotik zu den Pionieren. Sie sah im Rückspiegel lange Zeit die Lebensmittelindustrie, die traditionell durch viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) geprägt ist und nicht gerade als Speerspitze der Automatisierung galt. Die Betonung liegt auf galt. Denn durchgeschüttelt von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie mit hohen Krankenständen und drohendem Arbeitskräftemangel durch den Renteneintritt der Babyboomer-Generation, experimentieren zunehmend auch KMU mit Automatisierung und Robotik.

Ein Roboter, der Schnitzel vom Förderband in eine Tiefziehverpackung legt: Dies ist in vielen Betrieben schon Alltag. So zeigt der Trendmonitor 2023 der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG): Mittlerweile 49 Prozent der befragten Unternehmen aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie setzen Roboter in ihren Prozessen ein, verbessern damit die Produktivität und sparen besonders bei monotonen Aufgaben Personal. Und die meisten von ihnen wollen weiter in die Automation investieren.