HR-Trends 2024 in der Lebensmittelindustrie Am meisten gesucht: Berufe in Produktion und Technik

Von ANG 2 min Lesedauer

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Wie stellen sich Unternehmen der Lebensmittel und Genussindustrie auf die aktuellen Herausforderungen im HR-Bereich ein? Antworten darauf geben die „HR-Trends 2024“ der ANG.

„HR-Trends 2024“: Weiterbildung findet hauptsächlich orts- und zeitflexibel mithilfe digitaler Medien, aber auch vermehrt hausintern durch die eigenen Führungskräfte statt.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
„HR-Trends 2024“: Weiterbildung findet hauptsächlich orts- und zeitflexibel mithilfe digitaler Medien, aber auch vermehrt hausintern durch die eigenen Führungskräfte statt.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Im Rahmen der Studie „HR Trends 2024 in der Food and Consumption Value Chain“ hat die AFC Personalberatung in exklusiver Zusammenarbeit mit der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG) 423 Unternehmen entlang der Food and Consumption Value Chain befragt, wie sie sich auf die Herausforderungen im Bereich Human Resources einstellen. Dabei kamen sowohl mittelständische als auch Großunternehmen aus der Agrar-, Ernährungs- und Genussmittelwirtschaft, dem Lebensmitteleinzelhandel sowie dem Maschinen- und Anlagenbau zu Wort.

Wie lässt sich Personal gewinnen und binden? Dies ist die größte Herausforderung für Personalverantwortliche in der Ernährungs- und Genussmittelindustrie. Wenngleich hier auch nach jüngsten Einschätzungen der Unternehmen keine Trendumkehr zu beobachten ist, so zeigen zumindest einige Maßnahmen Erfolg.

Betriebliche Altersvorsorge überzeugt mehr als Homeoffice

So hat ein stärkerer Fokus auf moderne Arbeitswelten, auch bekannt als Arbeit 4.0, hat die Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitgeberattraktivität der Branche gesteigert. Der Report zeigt, dass deutlich mehr Bewerbungen aus dem Ausland als noch in den Vorjahren verzeichnet werden. Dies könnte auch den Beschäftigungsaufbau in der Branche im Jahr 2023 erklären.

HR-Trens 2024 zeigt zudem, dass offenen Stellen für zwei Berufsgruppen besonders schwierig zu besetzen sind: Produktion und Technik. In Bezug auf die Mitarbeiterbindung haben finanzielle und soziale Anreize wie eine betriebliche Altersvorsorge oder auch Teambuildingmaßnahmen eine größere Relevanz bei den Unternehmen als bspw. Homeoffice. Dies sind die zentralen Ergebnisse der neuen Studie „HR Trends 2024“.

Die Ernährungs- und Genussmittelindustrie hat ihre Arbeitgeberattraktivität gesteigert. Dennoch bedarf es vieler weiterer Anstrengungen, um den Trend des Arbeits- und Fachkräftemangels umzukehren.

Stefanie Sabet, ANG-Hauptgeschäftsführerin

Die Ergebnisse der diesjährigen HR-Studie zeigen zudem, dass Weiterbildung hauptsächlich orts- und zeitflexibel mithilfe digitaler Medien, aber auch vermehrt hausintern durch die eigenen Führungskräfte stattfindet. Im Fokus von Weiterbildungsmaßnahmen stehen zunehmend Beschäftigte mit Migrationshintergrund (55 Prozent). Auch bei der Rekrutierung neuer Mitarbeitenden werden neue Wege eingeschlagen. So wenden gut 86 Prozent der befragten Unternehmen Künstliche Intelligenz beim Personalmanagement an. Wobei sich der Einsatz von KI hauptsächlich auf den Rekrutierungsprozess konzentriert.

Unsere Trendstudie veranschaulicht recht gut, dass die HR-Verantwortlichen über die abgefragten zwölf Jahre einen Maßnahmen-Mix entwickelt haben, um auf die Erfordernisse und Wandlungen des Arbeitsmarktes zu reagieren. Dies zeigt sich sowohl bei den gesetzten Maßnahmen zur Weiterbildung als auch bei der Personalentwicklung und -bindung.

Anselm Elles, Geschäftsführer der AFC Personalberatung

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