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Edelstahl Rostfrei in der Honigproduktion

Quelle: Warenzeichenverband Edelstahl Rostfrei e.V. 5 min Lesedauer

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Jeder Deutsche verzehrt statistisch gesehen mehr als ein Kilo Honig pro Jahr. Von der Honigernte bis zur Abfüllung sind Werkzeuge, Einzelgeräte und komplette Anlagenstraßen aus Edelstahl Rostfrei bei Hobbyimkern und in der Honigindustrie seit Langem bewährt.

Zur Verflüssigung, Entkristallisierung oder Stabilisierung kommen Gerätschaften aus Edelstahl Rostfrei zum Einsatz.(Bild:  WZV/Imkergut)
Zur Verflüssigung, Entkristallisierung oder Stabilisierung kommen Gerätschaften aus Edelstahl Rostfrei zum Einsatz.
(Bild: WZV/Imkergut)

In Deutschland pflegen etwa 140.000 Imker ungefähr eine Million Bienenvölker – mit bis zu 50.000 Tieren pro Volk mit einer Jahresproduktion von 20.000 Tonnen Honig. 80 Prozent des in Deutschland konsumierten Honigs werden importiert. Hauptberuflich arbeiten davon jedoch nur etwa 2.000 bis 3.000 Imker.

China ist mit einer Jahresproduktion von fast 500.000 Tonnen der mit deutlichem Abstand größte Honigerzeuger weltweit. 150.000 Tonnen des chinesischen Honigs sind für den Export bestimmt. Die extrem hohen Produktionsmengen in China legen – gemessen an der Zahl der dort vorhandenen Bienenvölker – aus der Sicht von Experten den Verdacht auf illegale Praktiken nahe. Dazu zählt unzulässiges Strecken des Honigs mit Sirup ebenso wie Ernte von noch unreifem Honig mit bis zu 30 Prozent Wassergehalt. Zu früh geerntetem Honig fehlen die natürlichen Enzyme, die die Bienen während der Honigtrocknung dem Nektar normalerweise zufügen. Zu hoher Wassergehalt, fehlende Enzyme und die oft langen Transportwege in China führen zu Hefebildung, sodass der Honig zu gären beginnt. Diese Gärung wird in den dortigen Honigfabriken unterbrochen, indem der Honig maschinell auf ein zulässiges Maß getrocknet wird und Hefen sowie andere Verunreinigungen durch ultrafeine Filterung entfernt werden. All das ist illegal und derart erzeugter Honig darf in Europa nicht verkauft werden – vorausgesetzt, die Panscherei und unzulässige Verarbeitung können nachgewiesen werden.