Qualitätskontrolle Gefrierpunktbestimmung von bis zu 40 Proben pro Stunde

Von Christian Lüttmann 2 min Lesedauer

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So arbeitet das Gerät selbst bei 40 °C Raumtemperatur schnell und zuverlässig. Der neu hinzugefügte Drucksensor warnt rechtzeitig bei Druckschwankungen, sodass es nicht zu Abweichungen im Messverlauf kommt.

Der Kryoskopie-Experte und Gerätehersteller Funke-Gerber hat seinen Cryostar automatic in wesentlichen Punkten verbessert. So arbeitet das Gerät selbst bei 40 °C Raumtemperatur schnell und zuverlässig, verspricht der Hersteller.(Bild:  Funke-Dr. N. Gerber Labortechnik GmbH)
Der Kryoskopie-Experte und Gerätehersteller Funke-Gerber hat seinen Cryostar automatic in wesentlichen Punkten verbessert. So arbeitet das Gerät selbst bei 40 °C Raumtemperatur schnell und zuverlässig, verspricht der Hersteller.
(Bild: Funke-Dr. N. Gerber Labortechnik GmbH)

Bei der Gewinnung von Milch kommt es typischerweise zu unerwünschten Wasserzugaben: Die Spülung von Melkanlagen, Milchtanks sowie Tanklastwagen führt zu einer unvermeidbaren Beimischung von Wasser. Deshalb spielt die messtechnische Bestimmung von Wasserzusätzen eine wichtige Rolle bei der Qualitätskontrolle der Milch. Mithilfe der Gefrierpunktbestimmung (Kryoskopie) wird der Fremdwassergehalt von Milch ermittelt. Idealerweise sollten die dafür eingesetzten Geräte schnell und präzise arbeiten, ohne durch äußere Einflüsse wie eine hohe Umgebungstemperatur oder Luftdruckschwankungen beeinträchtigt zu werden. Die im Bereich der Kryoskopie bekannte Funke-Dr. N. Gerber Labortechnik GmbH hat ihren Cryostar automatic in wesentlichen Punkten verbessert.

In der modernen Milchproduktion steht Qualitätssicherung an oberster Stelle – und das aus gutem Grund: Verfälschungen, etwa durch das Strecken von Milch mit Wasser, können nicht nur das Vertrauen der Verbraucher erschüttern, sondern auch rechtliche und finanzielle Folgen nach sich ziehen. Daher ist die zuverlässige Überprüfung der Milchzusammensetzung für Landwirte, Molkereien sowie Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie unerlässlich.

Eine zentrale Rolle fällt dabei der Gefrierpunktbestimmung zu. Sie hat sich bewährt, um mögliche Verfälschungen durch Wasser oder auch defekte Anlagen in der Milchverarbeitung rasch und sicher aufzudecken. Die Herausforderung dabei: Die hierfür eingesetzten Geräte müssen nicht nur schnelle und reproduzierbare Ergebnisse liefern, sondern auch äußeren Temperaturschwankungen und Raumtemperaturen von weit über 30 °C standhalten, ohne dass es zu Abweichungen der Ergebnisse etwa durch eine unzureichende Probenkühlung kommt.

Deshalb hat die Funke-Dr. N. Gerber Labortechnik GmbH ihren Cryostar automatic überarbeitet, sodass dieser noch robuster und widerstandsfähiger gegenüber äußeren Faktoren ist. Erstmalig verfügt das Gerät nun über einen integrierten Drucksensor. Dieser löst ein Warnsignal aus, sollte der Luftdruck stark schwanken oder einen Wert erreichen, der unerwünschten Einfluss auf die Gefrierpunktbestimmung nimmt.

Rundmagazin für schnelles Probenhandling

Ein Rundmagazin bietet Platz für zwölf Proben, die automatisch der Reihe nach gemessen werden. Je nach Einstellung liegt schon nach 90 Sekunden das erste Messergebnis vor, was einen maximalen Probendurchsatz von 40 Proben pro Stunde ergibt. Die überarbeitete Kühleinheit und die neu entwickelte Ansteuerungselektronik reduzieren die entstehende Abwärme. Zusammen mit einem verbesserten Wärmeabtransport gelingen Messungen bei Raumtemperaturen von bis zu 40 °C.

Das Gerät verhält sich im definierten Messbereich streng linear. Funke-Gerber gewährleistet nach eigenen Angaben eine durchgehende Linearität im Messbereich von -1,5 bis 0 °C wobei der Linearitätsfehler weniger als 0,001 °C beträgt. Dadurch entfalle selbst für Messungen außerhalb des Kalibrierbereichs die Notwendigkeit einer zusätzlichen Kalibrierung. Dies ist vorteilhaft, etwa bei der Überprüfung einer Laktosefreiheit von Milch.

Die automatische Kalibrierung spart Zeit und minimiert Fehlerquellen, indem alle Einstellungen und Kalibrierwerte gespeichert werden. Sämtliche Einstellungen, Menüpunkte und Messverläufe lassen sich über das Touch-Display vornehmen und einsehen. Somit lässt sich die von der Norm ISO / IDF / DIN 5764 vorgeschriebene Plateau­suche in Echtzeit kontrollieren und nachvollziehen, heißt es vom Unternehmen. Um die Ergebnisse zu exportieren, können Anwender das Gerät über die entsprechenden Anschlussmöglichkeiten gemäß Laborstandards an Drucker und PC anbinden.

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