Sicheres Tierfutter für sichere Lebensmittel Sicherheit von Futtermitteln geprüft

Quelle: Pressemitteilung Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit BVL 2 min Lesedauer

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Futtermittel in Deutschland sind sicher: Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit meldet für 2024 eine Beanstandungsquote von weniger als zwei Prozent. Die Behörden kontrollierten über 14.000 Betriebe und analysierten mehr als 13.000 Proben auf Schadstoffe und Pestizid-Rückstände.

Sichere Futtermittel sind die Basis für sichere Lebensmittel. Deshalb wird Tierfutter regelmäßig auf Pestizidrückstände, Schimmelpilzgifte und andere schädliche Rückstände überprüft. (Symbolbild)(Bild: ©  Frank Seifert - stock.adobe.com)
Sichere Futtermittel sind die Basis für sichere Lebensmittel. Deshalb wird Tierfutter regelmäßig auf Pestizidrückstände, Schimmelpilzgifte und andere schädliche Rückstände überprüft. (Symbolbild)
(Bild: © Frank Seifert - stock.adobe.com)

Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) anlässlich des Internationalen Nutztiertages am 2. Oktober mitteilt, gab es bei den amtlichen Kontrollen der in Deutschland eingesetzten Futtermittel im Jahr 2024 nur geringfügige Beanstandungsquoten.

Im vergangenen Jahr haben die Überwachungsbehörden der Länder risikoorientiert in 14.317 Futtermittelbetrieben 16.880 Inspektionen durchgeführt. Dazu zählten sowohl Betriebe der Primärproduktion als auch Hersteller von Futtermitteln. Bei diesen Kontrollen wurden insgesamt 13.362 Proben überwiegend von Futtermitteln für Nutztiere entnommen. Anschließend wurden sie u. a. anhand von 52.786 Einzelbestimmungen auf unerwünschte Stoffe wie Dioxine, Mykotoxine und Schwermetalle untersucht. Zur Untersuchung auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln wurden 213.507 Einzelbestimmungen durchgeführt. Insgesamt betrug die Beanstandungsquote bei den Untersuchungen auf unerwünschte Stoffe sowie auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln weniger als zwei Prozent.

„Diese geringe Belastungsquote zeigt das hohe Niveau der Futtermittelsicherheit in Deutschland, und das wiederum ist eine wichtige Voraussetzung für die Erzeugung sicherer Lebensmittel“, kommentiert BVL-Präsidentin Prof. Dr. Gaby-Fleur Böl die Kernbefunde der Jahresstatistik und ergänzt: „Die Ergebnisse zeigen, wie wirksam die Kontrolle sowohl der Lebens- als auch der Futtermittel in Deutschland ist.“

Wer ist zuständig für die Futtermittelkontrollen?

Die Kontrolle von Futtermitteln sowohl für lebensmittelliefernde Tiere als auch für Heimtiere wird in verschiedenen Rechtsvorschriften auf europäischer sowie auf nationaler Ebene geregelt. Für die Durchführung der Kontrollen sind in Deutschland die Überwachungsbehörden der Länder zuständig. Die Kontrollen erfolgen hierbei risikoorientiert und schließen auch Futtermittelimporte mit ein. Die Ergebnisse werden von den Ländern an das BVL berichtet und in einer Jahresstatistik zusammengestellt.

Grundlage der Kontrollen ist das Kontrollprogramm Futtermittel, das unter Beteiligung der Bundesländer, des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), des BVL und des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) jeweils für einen Zeitraum von fünf Jahren erstellt wird. Mit einem ziel- und risikoorientierten Ansatz dient es der Gewährleistung von sicheren Futtermitteln. Das Kontrollprogramm ist Bestandteil des Mehrjährigen Nationalen Kontrollplanes (MNKP).

Zur Originalveröffentlichung: Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat: Jahresstatistik 2024 über die amtliche Futtermittelüberwachung in der Bundesrepublik Deutschland mit Erläuterungen (pdf), Stand: 6. August 2025

Dieser Beitrag ist zuvor bei unserer Schwestermarke www.laborpraxis.de erschienen.

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