Bildverarbeitung
Industriekameras überprüfen Blindenschrift auf Verpackungen

Quelle: SVS-Vistek 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Für Menschen mit Sehbehinderung ist die Braille-Schrift wichtig, insbesondere bei der Identifizierung von Medikamenten. Mit dem Inspektionssystem Dot-Scan stellt das Unternehmen In-Situ fehlerfreie Braille-Schriften auf Arzneimittelpackungen sicher.

Kameras von SVS-Vistek in Dot-Scan-Systemen von in-situ ermöglich die zuverlässige Überprüfung von Braille-Schriften auf Medikamentenpackungen. (Bild:  SVS-Vistek)
Kameras von SVS-Vistek in Dot-Scan-Systemen von in-situ ermöglich die zuverlässige Überprüfung von Braille-Schriften auf Medikamentenpackungen.
(Bild: SVS-Vistek)

Schon ein einziger fehlender Braille-Punkt kann die Aussage einer Braille-Schrift verändern. Besonders folgenreich sind solche Fehler bei der Identifizierung von Medikamenten, bei welchen eine tatsächliche Wirkstoff-Mengenangabe „500 mg“ für Sehbehinderte fälschlicherweise als „100 mg“ identifiziert werden kann und somit die Gefahr einer starken Überdosis gegeben ist.

Ein eigenes Inspektionssystem entwickelt

Um solche Risiken zu minimieren, hat das Sauerlacher Systemhaus für Bildverarbeitung In-Situ GmbH das Blindenschrift-Inspektionssystem Dot-Scan entwickelt. „Dieses robuste System ermöglicht eine zuverlässige Überprüfung von Blindenschrift auf Arzneimittelverpackungen und Prägepatrizen“, beschreibt Geschäftsführerin Sandra Söll die grundlegende Funktion von Dot-Scan. „Dabei werden nicht nur die Anwesenheit der Braille-Punkte und die korrekte Kombination der Punktmuster, sondern auch die richtige Höhe der Blindenschriftpunkte nach DIN EN ISO 17351 geprüft.“