Übernahme Snickers trifft Pringels: Brüssel segnet Mars-Milliardenübernahme ab

Von dpa, Europäische Kommission 1 min Lesedauer

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Die EU-Kommission hat grünes Licht für die Fusion des US-Süßwarenkonzerns Mars mit dem Snackhersteller Kellanova gegeben. Die Behörde sieht keine Gefahr für den Wettbewerb oder höhere Preise für Verbraucher.

Mars darf Kellanova kaufen – die EU hat keine Bedenken. (Bild:  GPT Image Editor / KI-generiert)
Mars darf Kellanova kaufen – die EU hat keine Bedenken.
(Bild: GPT Image Editor / KI-generiert)

Der US-Süßwarenkonzern Mars darf den Snackhersteller Kellanova übernehmen. Die EU-Kommission genehmigte die Fusion ohne Auflagen, wie sie in Brüssel mitteilte. Die Behörde hat keine Bedenken, dass der Zusammenschluss den Wettbewerb in Europa beeinträchtigen könnte.

Die Kommission hatte untersucht, ob Mars durch die erweiterte Produktpalette seine Verhandlungsmacht gegenüber Einzelhändlern deutlich steigern und dadurch etwa höhere Preise durchsetzen könnte. Die Kellanova-Produkte würden Mars' Position in Verhandlungen mit Händlern nicht wesentlich stärken, hieß es nun.

Teresa Ribera, Exekutiv-Vizepräsidentin für saubere, gerechte und wettbewerbsfähige Transformation: „Wir haben uns die geplante Übernahme genau angesehen, um sicherzustellen, dass Mars keine zusätzliche Verhandlungsmacht erhält, die zu höheren Preisen für die Einzelhändler und letzten Endes für die Verbraucherinnen und Verbraucher hätte führen können. Nach unserer Prüfung des Vorhabens konnten wir dieses Risiko ausschließen und haben daher die Übernahme genehmigt.“

Umfang der Übernahme

Mars ist in Deutschland bekannt für Schokoriegel (Mars, Snickers, Bounty), Kaugummisorten wie Airwaves und Wrigley's Extra, Tiernahrung (Whiskas, Chappi) sowie Grundnahrungsmittel wie Reis (Ben's Original) und Nudelgerichte (Mirácoli). Der Konzern hat mehr als 150.000 Mitarbeiter. Kellanova kennen Verbraucher von Marken wie Pringles und Kellogg's.

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