IO-Link Master
Für eine agile und effiziente Anlagenkonfiguration

Von Damian Maslowski, Vertriebsingenieur bei Turck 6 min Lesedauer

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Elopak setzt bei seiner neuen Abfüllmaschinenplattform Pure-Fill auf IO-Link und ultrakompakte Blockmodule von Turck – und steigert so Tempo der Inbetriebnahme, Flexibilität und Kosteneffizienz deutlich.

Der Prozessknoten steuert mit 34 Ventilköpfen alle Medien- und Produktströme der Anlage, Turcks kompakte TBEN-S-Module sorgen für effiziente Kommunikationswege.(Bild:  Hans Turck GmbH & Co.KG)
Der Prozessknoten steuert mit 34 Ventilköpfen alle Medien- und Produktströme der Anlage, Turcks kompakte TBEN-S-Module sorgen für effiziente Kommunikationswege.
(Bild: Hans Turck GmbH & Co.KG)

Alle hatten ihn vermutlich schon mal in der Hand: den „Pure-Pak“-Getränkekarton des Verpackungsspezialisten Elopak. Als einer der weltweit führenden Systemanbieter von Kartonverpackungen und Füllmaschinen bietet das Unternehmen aus dem norwegischen Spikkestad innovative Verpackungslösungen aus erneuerbaren, recyclingfähigen und nachhaltig bezogenen Materialien. Am Standort Mönchengladbach entwickelt und produziert die deutsche Tochter Elopak GmbH Abfüllmaschinen. Die hochspezialisierten Anlagen falten den Karton auf, dosieren die Flüssigkeit und füllen sie aseptisch ab, um die Getränkekartons am Ende luftdicht zu versiegeln. Die Anlagen können sich ohne Demontage selbst reinigen. Die Befüllung der Getränkekartons erfolgt direkt am Aufstellort der Anlage unter Einhaltung höchster Hygienestandards.

Neue Maschinengeneration

Die neue Maschinenplattform Pure-Fill auf Basis des Vorgängermodells E-PS120 A sollte sich besonders flexibel auf Kundenbedürfnisse abstimmen lassen. „Unser vorrangiges Ziel war eine modulare Maschine, die bei gleichbleibendem Gesamtdesign unkompliziert an die spezifischen Kundenanforderungen angepasst werden kann“, erklärt Horst Klesse, Manager Electrical Design, Product & Development bei Elopak. Die neue Abfüllmaschinenplattform muss flexibel sein, um eine breite Anwendungspalette abzudecken – Getränke mit niedrigem Säuregehalt wie Milch oder solche mit hohem Säureanteil wie Fruchtsäfte, in unterschiedlichen Volumina wie Ein- oder Zweiliter-Kartons, bei Abfüllgeschwindigkeiten von bis zu 12.000 Getränkekartons pro Stunde und Produktion auf zwei bis fünf Bahnen.