Leckageortung Druckluftlecks und Teilentladungen lokalisieren mit einem Gerät

Von Hikmicro 2 min Lesedauer

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Die AI-Akustikkameras ermöglichen eine präzise Ortung und Analyse von Druckluftlecks und elektrischen Teilentladungen in einem Gerät.

Die Akustikkameras ermöglichen es, Druckluftlecks und Teilentladungen effizient zu orten. (Bild:  Hikmicro)
Die Akustikkameras ermöglichen es, Druckluftlecks und Teilentladungen effizient zu orten.
(Bild: Hikmicro)

In der Industrie wird Druckluft in verschiedenen Bereichen eingesetzt, zum Beispiel auch in der Lebensmittelindustrie. Aufgrund der Alterung der Anlagen, lockerer Komponenten oder anderer mechanischer Probleme treten in Druckluftsystemen Luftlecks auf, welche zu Energieverlusten von bis zu 30 Prozent führen können. Oft sind sie nur schwer zu erkennen.

Die Akustikkameras der AI-Serie von Hikmicro wurden speziell für die Ortung von Druckluftlecks sowie für die Erkennung von Teilentladungen im Hochspannungsbereich konzipiert. Sie verwenden eine akustische Bildgebungstechnologie, die auf rauscharmen MEMS-Mikrofonen und einer einstellbaren Bandbreite (von 2 kHz bis 96 kHz) basiert. Die Kameras erfassen die Schallwellensignale, die durch Gaslecks und Teilentladungen in Hochspannungssystemen entstehen. Durch die Möglichkeit der Bild- und Videoaufzeichnung in Echtzeit können sie Leckstellen automatisch identifizieren und markieren. Im Vergleich zu Methoden wie der Seifenblasenprüfung oder der Ultraschallerkennung bietet die Serie eine höhere Erkennungseffizienz und liefert stabilere Ergebnisse in lauten Industrieumgebungen. Ein Einsatzbereich der Akustikkameras ist die Lebensmittel- und Getränkeindustrie.

Vergleich zu anderen Ortungsmethoden und -geräten

Ultraschalldetektoren und Lecksuchgeräte verfügen in der Regel nur über ein Mikrofon, was die Leckortung umständlich macht und eine gründliche Einarbeitung erfordert, um sie effektiv zu nutzen. Im Gegensatz dazu können die Akustikkameras der AI-Serie, die mit mehreren Mikrofonen ausgestattet sind, Lecks in kürzerer Zeit lokalisieren und analysieren.

Wichtig ist auch, dass die Geräte der AI-Serie nicht nur Lecks (LD) aufspüren, sondern auch elektrische Teilentladungen (PD) erkennen können – auch in Hochspannungsbereichen. Sie können Koronaentladungen, elektrostatische Entladungen oder Partikelentladungen aufspüren, die zu Anlagenausfällen führen können. Im Gegensatz zu anderen Herstellern, die in der Regel nur Einzweckgeräte (also entweder für die Druckluftleckortung/LD oder für die Erkennung von Teilentladungen im Hochspannungsbereich/PD) anbieten, bietet die AI-Serie höhere Flexibilität bei geringeren Kosten.

Auf ihrem 4,3-Zoll-LCD-Touchscreen zeigt die Akustikkamera die Ergebnisse an, so dass die Ursache eines Problems schnell gefunden werden kann. Die Analysesoftware analysiert die von der Akustikkamera aufgenommenen Bilder und erstellt Berichte. Bei einem Druck von 6 bar kann das Gerät beispielsweise Leckagen von mehr als 0,0047 Litern pro Minute aus einem halben Meter Entfernung aufspüren. Sie ortet Schallsignale bis zu -15 dB. Sie ist mit 136 Mikrofonen ausgestattet und bietet dadurch hohe Erkennungsgenauigkeit und einen großen Erfassungsbereich.

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