Nachhaltige Milchproduktion Dr. Oetker und Molkerei Gropper starten Pilotprojekt „Klimahöfe“

Von Dr. August Oetker Nahrungsmittel 2 min Lesedauer

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Auf sechs Milchviehbetrieben am Niederrhein testen Dr. Oetker und die Molkerei Gropper ab sofort Maßnahmen für klimafreundlichere Milchproduktion. Über drei Jahre werden Umsetzbarkeit, Kosten und Wirkung auf Klima und Tierwohl evaluiert, um skalierbare Lösungen für die gesamte Lieferkette zu entwickeln.

Im Rahmen des Projekts „Klimahöfe“ untersuchen Dr. Oetker, Molkerei Gropper und Moers Frischeprodukte wie die Milchproduktion nachhaltiger werden kann.(Bild:  Dr. Oetker)
Im Rahmen des Projekts „Klimahöfe“ untersuchen Dr. Oetker, Molkerei Gropper und Moers Frischeprodukte wie die Milchproduktion nachhaltiger werden kann.
(Bild: Dr. Oetker)

Dr. August Oetker und die Molkerei Gropper prüfen mit der Moers Frischeprodukte ab sofort neue Wege für die Milchproduktion: Das Projekt „Klimahöfe“ soll evaluieren, wie Milch klimafreundlicher erzeugt werden kann. Auf sechs Partnerbetrieben, die das seit 2018 bestehende Joint Venture von Dr. Oetker und der Molkerei Gropper in Moers beliefern, werden über drei Jahre entsprechende Maßnahmen getestet und deren Umsetzbarkeit, Kosten sowie ihre Wirkung auf Klima und Tierwohl bewertet. Ziel ist es, zukunftsfähige und skalierbare Maßnahmen auf einer soliden Datenbasis zu evaluieren. Auf einem Fokusbetrieb soll der CO2-Fußabdruck der Milchproduktion signifikant gesenkt werden. Begleitet wird das Projekt von der Landwirtschaftskammer NRW.

Wo Klimahöfe ansetzen können

Bei der Herstellung von Milch entstehen unterschiedliche Klimagase: Methan wird in großem Umfang bei den Verdauungsprozessen der Kühe frei, Lachgas bei der Lagerung von Gülle sowie beim Anbau von Futtermitteln. Kühe, die viel Milch geben sollen, brauchen Ergänzungsfuttermittel, die aufgrund der aufwändigeren Verarbeitung und der zum Teil längeren Transportwege oft eine schlechtere Klimabilanz haben.

Mögliche Stellschrauben für eine klimafreundlichere Milch liegen in den Bereichen: Fütterung, Futtererzeugung, Tierhaltung und Jungviehaufzucht. Zudem spielen der Energieeinsatz sowie das Management mit Nährstoffen eine wichtige Rolle. Als bedeutende Ansätze sind zudem Kooperationen und Wissenstransfer anzusehen. Gemeinsame Pilotprojekte mit landwirtschaftlichen Betrieben sollen konkrete Lösungen schaffen, die später auf größere Teile der Lieferkette übertragen werden können.

„Wir möchten gemeinsam mit unseren Partnerbetrieben und der Molkerei Gropper zeigen, dass nachhaltige Veränderungen möglich sind und wir Genuss und Klimaschutz verbinden können. Es stimmt mich positiv, wie engagiert und zielgerichtet unsere Klimahöfe dabei vorgehen, passende Maßnahmen für sich zu definieren und umzusetzen“, erklärt Claudia Willvonseder, Mitglied der Geschäftsführung bei Dr. Oetker.

„Nachhaltigkeit gelingt nur im Miteinander. Deshalb investieren wir in dieses Pilotprojekt und unterstützen unsere Landwirtinnen und Landwirte dabei, neue Ideen für klimafreundlichere Milch zu testen, zu evaluieren und weiterzuentwickeln. Der direkte Austausch, das gemeinsame Lernen und die konkrete Umsetzung auf den Höfen machen dieses Projekt wertvoll für uns alle“, ergänzt Heinrich Gropper, Inhaber und Geschäftsführer der Molkerei Gropper.

Joint-Venture setzt auf regionale Milchviehbetriebe

Das Projektteam „Klimahöfe“ (v.l.): Steffen Berchtold (Gropper), Katharina Hackstein (Molkerei Moers Frischeprodukte), Simon Ickerott (Landwirtschaftskammer NRW), Matthias Fried (Molkerei Moers Frischeprodukte), Xian Tian, Elias Schwenk, Alexander Sack und Jan Bethge(Bild:  Dr. Oetker)
Das Projektteam „Klimahöfe“ (v.l.): Steffen Berchtold (Gropper), Katharina Hackstein (Molkerei Moers Frischeprodukte), Simon Ickerott (Landwirtschaftskammer NRW), Matthias Fried (Molkerei Moers Frischeprodukte), Xian Tian, Elias Schwenk, Alexander Sack und Jan Bethge
(Bild: Dr. Oetker)

Dr. Oetker und die Molkerei Gropper betreiben seit Juli 2018 das Produktions-Joint-Venture Moers Frischeprodukte in Moers. Die Milch kommt dafür von den zahlreichen Höfen aus der Region. Das Projekt „Klimahöfe“ läuft zunächst von 2026-2028; beteiligt sind insgesamt sechs Milchviehbetriebe aus den Regionen Niederrhein und Westmünsterland im Nordwesten des Bundeslands Nordrhein-Westfalen. Begleitet wird das Projekt von der Landwirtschaftskammer NRW und weiteren externen Beratern.

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