Abfüllung Nach 23 Jahren füllt Halle wieder Coca-Cola-Dosen ab

Von dpa 1 min Lesedauer

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Coca-Cola setzt wieder auf Dosen. Deshalb steckt Soft-Drink-Hersteller Millionen in eine neue Abfüllanlage. Doch was bedeutet das für den Standort Halle?

In Halle (Saale) werden wieder Coca-Cola, Fanta und Sprite in Dosen abgefüllt.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
In Halle (Saale) werden wieder Coca-Cola, Fanta und Sprite in Dosen abgefüllt.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Nach 23 Jahren sollen in Halle (Saale) wieder Coca-Cola, Fanta und Sprite in Dosen abgefüllt werden. Nach eigenen Angaben investiert der Getränkehersteller 45 Millionen Euro in eine neue Abfüllanlage, die im Sommer 2026 in Betrieb gehen soll. Am Standort wurden bislang vor allem Eistee und Sportgetränke abgefüllt.

Die Investition sei eine Reaktion auf die gestiegene Nachfrage: Der Absatz von Getränken in Dosen sei im vergangenen Jahr um rund zwölf Prozent gestiegen. Es ist die zweite große Investition in den Standort innerhalb weniger Jahre. Bereits 2019 flossen rund 30 Millionen Euro in die Produktion. Mit der neuen Linie sollen 25 zusätzliche Stellen entstehen.

Coca-Cola plant weitere Investitionen deutschlandweit

Der Getränkehersteller plant zudem, die Wasseraufbereitung und Sirupherstellung in Halle zu modernisieren, um den Wasserverbrauch zu senken. Laut Coca-Cola habe sich der Wasserverbrauch seit 2019 bereits um 18 Prozent reduziert. Zudem soll eine bestehende Abfülllinie erweitert werden, um mehr Verpackungsoptionen zu ermöglichen.

In Deutschland ist das Unternehmen Coca-Cola Europacific Partners (CCEP) für Abfüllung, Verkauf und Vertrieb der Getränke des US-Konzerns zuständig. Insgesamt sollen dieses Jahr rund 150 Millionen Euro in Deutschland investiert werden, unter anderem in neue Produktionsanlagen.

„Unsere Millionen-Investitionen sind unser Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Deutschland“, sagte John Galvin, Vorsitzender der Geschäftsführung von CCEP DE. Er forderte jedoch bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen – nötig seien unter anderem Bürokratieabbau und steuerliche Anreize für Investitionen.

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