Adaptive Fertigung
So wird das Verpacken flexibel

Von Nikolai Feurer, Industry Segment Manager Packaging, B&R 6 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die adaptive Fertigung macht auch das Verpacken von Produkten flexibel und wirtschaftlich. B&R setzt bei der Weiterentwicklung des flexiblen Produkttransports auf den Einsatz von Simulation, digitalem Zwilling sowie künstlicher Intelligenz.

Integrierte Robotik und Kamerasysteme unterstützen den flexiblen Produkttransport.(Bild:  B&R)
Integrierte Robotik und Kamerasysteme unterstützen den flexiblen Produkttransport.
(Bild: B&R)

Die Anforderungen an die Produktion haben sich stark gewandelt. Während früher der Fokus auf der Herstellung gleichbleibender Produkte in standardisierten Maßen lag, hat heutzutage die Flexibilität höchste Priorität, insbesondere in Branchen wie der Kosmetikindustrie. Produktlebenszyklen verkürzen sich, und die Produktionschargen verringern sich bis hin zur Losgröße 1. Maschinen müssen also in der Lage sein, sich flexibel und in Echtzeit an neue Anforderungen anzupassen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, investieren Unternehmen in Maschinen, die adaptive Fertigungsmöglichkeiten bieten.

Grundlage für adaptive Maschinen ist ein flexibler Produkttransport. Zentrale Technologien der adaptiven Fertigung sind Track- und Planar-Systeme. Die Track-Systeme Apocostrak von B&R nutzen schienengeführte Transporteinheiten, die als Shuttles bezeichnet werden. Diese Shuttles können unabhängig voneinander gesteuert werden, um Produkte schnell und präzise entlang einer definierten Bahn zu bewegen. Dadurch lassen sich unterschiedliche Produktvarianten problemlos integrieren und die Produktionslinie flexibel anpassen. Neu ist die kompakte 180°-Kurve von Acopostrak, die den Footprint um bis zu 50% reduziert.