Bildverarbeitung in der Lebensmittelindustrie
Vom Pixel zur Perfektion: 2D/3D-Inspektion für konstante Qualität

Von Daniel Greb, Leiter Bildverarbeitung, Gerhard Schubert GmbH 6 min Lesedauer

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Flächen- und Zeilenkameras sichern Form, Farbe und Oberfläche – selbst bei hohem Tempo. Schnittstellenstandards und smarte Trigger bringen die Daten direkt in die Auswertung.

Lichtmuster reagieren auf Veränderungen und schaffen zusätzliche Informationstiefe.(Bild:  Gerhard Schubert GmbH)
Lichtmuster reagieren auf Veränderungen und schaffen zusätzliche Informationstiefe.
(Bild: Gerhard Schubert GmbH)

Das Auge isst nicht nur mit. Es spielt bereits bei der Produktion von Lebensmitteln eine wichtige Rolle, wenn auch nicht immer in Form des menschlichen Sehorgans. Weil dessen Leistung gewisse Grenzen hat, verfügen moderne Produktionslinien zusätzlich über Kameras und Scanner, die Produkte und Prozesse überwachen. Die Technologien sorgen mit dafür, dass später weder Form noch Farbe von Lebensmitteln dem echten Auge eine unangenehme Überraschung bereiten.

Kameras zur 2D-Bildverarbeitung umfassen im Wesentlichen Flächensensoren, die ein komplettes Bild eines Produktes punktuell erfassen. Somit eignen sie sich ideal für Form- und Größenprüfung, Farb- und Oberflächenanalyse, aber auch für die Detektion sichtbarer Fremdkörper oder Defekte – Produktbruch, eine nicht fest verschlossene Schachtel oder eine abweichende Farbe. Nicht selten kommen dabei Algorithmen zum Einsatz, die diese Defekte erkennen, Abstände zwischen Produkten vermessen oder diese nach Form, Farbe oder Textur klassifizieren. Herzstück solcher Systeme sind lichtempfindliche Sensoren, die Licht in elektrische Signale umwandeln, die nachgelagerte Auswertesoftware digital weiterverarbeitet.