Lager lässt wachsen
Westfalia automatisiert Feinkost-Lagersysteme mit Satellitenkonzept

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 6 min Lesedauer

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Klimaneutral produzierte Lebensmittel sind eine Expertise von Wernsing Feinkost bei Oldenburg. Doch das Angebot wächst. Deshalb sollte auch das Lager wachsen ...

Der Feinkost- und Kartoffelproduktspezialist Wernsing wächst, hat aber Kapazitätsprobleme bekommen. Diese Kapazitäten wurden von Westfalia Technologies unter anderem durch besonders kompakte, mehrfachtiefe Lagersysteme (Bild) mit Kettensatellit-Konzept erhöht ...(Bild:  Westfalia Technologies)
Der Feinkost- und Kartoffelproduktspezialist Wernsing wächst, hat aber Kapazitätsprobleme bekommen. Diese Kapazitäten wurden von Westfalia Technologies unter anderem durch besonders kompakte, mehrfachtiefe Lagersysteme (Bild) mit Kettensatellit-Konzept erhöht ...
(Bild: Westfalia Technologies)

Gute und klimaneutral produzierte Lebensmittel sind ein Erfolgsrezept der Wernsing Feinkost GmbH im niedersächsischen Addrup-Essen (Oldenburg). Ihr wachsendes Sortiment aus Kartoffelprodukten, Antipasti, Brotaufstrichen, Desserts, Dressings, Dips und Saucen, Marinaden, Pasten, Pikantem, Salaten, Suppen und Eintöpfen ist in aller Munde und erreicht Genießer über Fachgroßhandel, Einzelhändler, Discounter und Industriepartner. Am Wernsing-Stammsitz sind rund 1.150 Mitarbeiter beschäftigt. Und dort hat Westfalia Technologies im letzten Jahr ein automatisches Kühllager und zwei automatische Tiefkühllager installiert. Die bisherige Kapazität von 60.000 Stellplätzen wurde damit um rund 23.060 weitere Stellplätze für Euro-, Industrie-, H3- und Einwegpaletten erweitert, wie es heißt. Dabei habe Westfalia besonders mit seiner material- und palettenschonenden Satellitentechnik für die dynamische, stabile und kompakte sowie mehrfachtiefe Lagerung der Lebensmittel überzeugt.

Die mehrfachtiefe Lagerung spart deutlich Geld

Die Herstellung von tiefgekühlten Kartoffelartikeln und ungekühlt haltbaren Lebensmitteln wird in der Regel in größeren Chargen erledigt. Die Herausforderung, vor der Wernsing als Produzent von Kartoffelprodukten immer wieder steht, ist, dass saisonale Kartoffelernten vollständig zu verwerten sind – also geballt verarbeitet und an einem einzigen Standort bis zum Verkauf eingelagert werden müssen. Nun sollte deshalb auf einer stark begrenzten Grundfläche maximale Kapazität entstehen, um die Mengen lagern zu können. Die mehrfachtiefen, auf Satellitentechnik gestützten Kompaktlager von Westfalia boten sich dafür an, denn sie sollen einen Raumnutzungsgrad von circa 95 Prozent haben, weshalb sie die vorhandene Grundflächen optimal ausnutzen könnten. Nicht zuletzt ist die mehrfachtiefe Lagermöglichkeit günstiger als die Einzelplatzlagerung, wie es heißt.

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