Produktion von Feinkostmitteln
Streng nach Rezept: Mobile Drehkolbenpumpe dosiert exakt im Melasse-Mischprozess

Von Dr. Jörg Kempf 6 min Lesedauer

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Für die Produktion vieler Feinkostmittel wird oft eine Basis-Masse als Emulgator benötigt. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Phospholipiden, die sich aus Fettsäuren, Glycerin, Phosphorsäure und Cholin zusammensetzt. Diese so genannten Lecithine müssen besonders schonend aufbereitet und genau nach Rezepturvorgaben weiterverarbeitet werden, um eine konstante Produktqualität zu gewährleisten. Eine Herausforderung für Pumpen.

Lewa-Drehkolbenpumpe des Typs Pomac PLP2-2,5(Bild:  Lewa)
Lewa-Drehkolbenpumpe des Typs Pomac PLP2-2,5
(Bild: Lewa)

Das Hamburger Unternehmen Terheggen & Dethlefsen – Food Engineering entwickelt Rezepte und produziert Trockengewürzmischungen einschließlich funktionaler Inhaltsstoffe, vorrangig für die Feinkost-, Suppen-, Saucen- und Fischindustrie. Hierfür muss hochviskose Basis-Melasse im Mischprozess aus einem Intermediate Bulk Container (IBC) heraus den Rezepturvorgaben gemäß dem Erzeugnis beigefügt werden. Um dies bei einer Fördermenge von rund 200 kg in möglichst kurzer Zeit herzustellen, suchten die Verantwortlichen nach einer geeigneten Pumpe – und wurden bei Lewa fündig.

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„Bei der Förderung, Verarbeitung und Dosierung von Substanzen speziell im Lebensmittel- und Feinkostbereich sind vor allem Genauigkeit, Hygiene und Schnelligkeit gefordert“, erklärt Heinz Woldering, Gebietsverkaufsleiter bei Lewa. „Je nach Viskositätsgrad des zu fördernden Flüssigmediums gestaltet sich diese Aufgabe schwierig und viele herkömmliche Pumpen scheitern an den hohen Betriebsanforderungen.“