Hygienisches Design
So geht hygienisches Design von der Schraube bis zur Dichtung

Von Dominik Stephan 3 min Lesedauer

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Kampf der Kontamination: Wer kritische Medien verarbeitet, trägt eine hohe Verantwortung für Produktgüte und Verbrauchergesundheit. Kein Wunder, dass die Anforderungen an Anlagen- und Apparatebauer hoch sind. Nur die Berücksichtigung der EHEDG- und FDA-Standards von der Konstruktion bis zur Fertigung garantieren Sicherheit und Mischgüte.

Der Amixon-Konusmischer Typ AM in hygienischer Ausführung realisiert ideale Mischgüten bereits bei Füllgraden von 5 bis 10 Prozent. (Bild:  Amixon)
Der Amixon-Konusmischer Typ AM in hygienischer Ausführung realisiert ideale Mischgüten bereits bei Füllgraden von 5 bis 10 Prozent.
(Bild: Amixon)

Immer wieder ist in den Medien von Rückrufaktionen aufgrund von Verkeimungen oder Fremdkörpern im Lebensmittelprodukt zu hören. Um die Verbrauchergesundheit sicherzustellen, gibt es verschiedene Verordnungen und Richtlinien zum Thema Lebensmittelhygiene, darunter die HACCP- Grundsätze (ein vorbeugendes System zum Erkennen, Beurteilen und Verhindern von Fehlerquellen sowie zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit). Diese (die Abkürzung steht für „Hazard Analysis Critical Control Point“) ist seit 2006 in der Verordnung EG 852/2004 über die Lebensmittelhygiene geregelt.

Zu Anfang steht eine Risikoanalyse, um die kritischen Kontrollpunkte zu lokalisieren und Grenz­werte festlegen zu können. Darüber hinaus müssen mögliche Korrekturmaßnahmen beschrieben werden, falls die Grenzwerte überschritten werden sollten. Diese Werte sind regelmäßig zu kontrollieren und jeder Schritt schriftlich zu dokumentieren. Das trifft auch auf Abweichungen vom Standard oder getroffene Gegenmaßnahmen sowie Veränderungen am bestehenden Hygienekonzept zu.