160 Jahre Tradition in Gefahr Rhenser Mineralbrunnen meldet Insolvenz an

Von Manja Wühr 1 min Lesedauer

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Das Traditionsunternehmen aus Rhens kämpft mit gestiegenen Transportkosten und zurückhaltenden Konsumenten. Trotz Insolvenzantrag läuft der Betrieb mit 140 Beschäftigten weiter.

Transportkosten und Konsumflaute zwingen den traditionsreichen Rhenser Mineralbrunnen in die Insolvenz – bereits zum zweiten Mal seit 2016. (Bild:  GPT Image Editor / KI-generiert)
Transportkosten und Konsumflaute zwingen den traditionsreichen Rhenser Mineralbrunnen in die Insolvenz – bereits zum zweiten Mal seit 2016.
(Bild: GPT Image Editor / KI-generiert)

Rhenser Mineralbrunnen hat Insolvenz angemeldet. Gründe seien unter anderem gestiegene Transportkosten und eine Kaufzurückhaltung der Konsumenten, teilte der kaufmännische Leiter, Christian Kolb, in Rhens mit. Dies habe zu einer finanziellen Schieflage geführt. Seit 1862 füllt das Traditionsunternehmen in Rhens Mineralwasser ab.

Der Betrieb laufe nach dem Insolvenzantrag beim Amtsgericht Koblenz uneingeschränkt weiter, teilte das Unternehmen mit. Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters ist es das Ziel, den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren und die Voraussetzungen „für eine nachhaltige Fortführung des Unternehmens“ zu schaffen.

Die Löhne und Gehälter der rund 140 Beschäftigten seien über das Insolvenzgeld für die Monate März, April und Mai gesichert. Im Jahr 2016 hatte das Unternehmen ein Eigenverwaltungsverfahren durchlaufen. Damals sei es gelungen, den Mineralbrunnen erfolgreich zu restrukturieren, hieß es.

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