Erste internationale Konferenz zu fermentierten Lebensmitteln Die Zukunft ist fermentiert: über 300 Fachleute diskutierten zu Trendthema

Quelle: Pressemitteilung NOI Techpark Bozen 2 min Lesedauer

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Im NOI Techpark in Bozen trafen sich Ende Oktober Experten, um über das Potenzial fermentierter Lebensmittel zu diskutieren. Die erste International Conference on Fermented Foods stellte die Fermentation als Lebensmitteltechnologie in den Fokus und blickte auf zukünftige Anwendungen und aktuelle Vorteile dieses traditionsreichen Verfahrens.

Über 300 Fachleute der Lebensmitteltechnologie trafen sich zur ersten internationalen Konferenz zu fermentierten Lebensmitteln im NOI Techpark in Bozen.(Bild:  NOI Techpark)
Über 300 Fachleute der Lebensmitteltechnologie trafen sich zur ersten internationalen Konferenz zu fermentierten Lebensmitteln im NOI Techpark in Bozen.
(Bild: NOI Techpark)

Fermentierte Lebensmittel – von Brot und Käse über Kombucha bis hin zu Kimchi – erleben derzeit eine Renaissance. Dank ihrer positiven Auswirkungen auf Gesundheit, Nachhaltigkeit und Ernährungssicherheit rücken sie zunehmend in den Fokus moderner Lebensmittelforschung. Vom 27. bis 30. Oktober 2025 trafen sich über 300 Fachleute aus Wissenschaft und Industrie im NOI Techpark in Bozen, um zu diskutieren, wie traditionelle Fermentationsverfahren die Ernährung der Zukunft prägen können.

Die erste Ausgabe der International Conference on Fermented Foods (ICFF) vereinte weltweit führende Fachleute auf den Gebieten der Mikrobiologie, Biotechnologie und Lebensmittelinnovation, um über das Potenzial fermentierter Produkte zu sprechen. „Alle Beiträge unterstrichen, dass Fermentation das zentrale Mittel zur Umwandlung von Lebensmittelrohstoffen in hochwertige Produkte ist“, erklärt Prof. Marco Gobbetti, Chief Scientist des NOI Techpark und Vorsitzender der Konferenz. „Es besteht ein großes Interesse daran, wie Fermentationsprozesse gesteuert werden können und welche Auswirkungen fermentierte Lebensmittel auf die Gesundheit haben.“

Unter den Referierenden befanden sich namhafte Forschende wie Maria Marco von der University of California, Davis (USA), Nam Soo Han von der Chungbuk National University (Südkorea) und Shao Quan von der National University of Singapore (Singapur). Zahlreiche weitere Experten der ETH Zürich (Schweiz), KU Leuven (Belgien), University of New South Wales (Australien) und weiteren international renommierten Universitäten und Forschungsinstituten widmeten sich den neuesten Entwicklungen in der Fermentationswissenschaft, dem menschlichen Mikrobiom und Strategien zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen.

Brücke zwischen traditionellem Wissen und der Ernährung von morgen

Die Fermentation ist ein Schlüssel zur nachhaltigen, pflanzenbasierten Ernährung, da sie pflanzliche Proteine geschmacklich und ernährungsphysiologisch optimiert, ihre Nährstoffverfügbarkeit verbessert und antinutritionelle Faktoren reduziert. Sie hat positive Auswirkungen auf das Darmmikrobiom und kann den Gehalt an Vitaminen und gesundheitsfördernden Enzymen erhöhen. Nicht zuletzt ermöglicht sie die Wiederverwertung von Nebenprodukten und damit die Schonung von Ressourcen. „Fermentierte Lebensmittel sind mehr als ein Trend – sie schlagen eine Brücke zwischen traditionellem Wissen und der Ernährung von morgen“, erläutert Konferenzvorsitzender Gobbetti. „Mit der ICFF bringen wir führende internationale Expertinnen und Experten zusammen, um Forschung in konkrete Lösungen für Gesundheit, Nachhaltigkeit und Wirtschaft zu übersetzen.“

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