Prozesswärme Energie sparen beim Mälzen und Brauen

Quelle: Pressemitteilung Max Weishaupt 2 min Lesedauer

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Ohne Wärme gäbe es kein Bier. Vor allem beim Mälzen und Brauen benötigen Brauer eine exakte Temperierung. Für sparsame und nachhaltige thermische Prozesse lohnt sich ein Brennertausch.

Bitburger Brauerei: Wärmeerzeugung mit Biogas und Erdgas.(Bild:  Max Weishaupt SE)
Bitburger Brauerei: Wärmeerzeugung mit Biogas und Erdgas.
(Bild: Max Weishaupt SE)

Thermische Prozesse spielen beim Mälzen und Brauen eine sehr wichtige Rolle. Im Rahmen der Malzherstellung beginnt das bei der Trocknung des Braugetreides, dessen Wassergehalt bei einer längeren Lagerung den Wert von 15 % nicht übersteigen darf. Durch die Trocknung des Grünmalzes, das sogenannte Darren, werden dessen Lager- und Transportfähigkeit gewährleistet und die malztypischen Farb- und Aromastoffe verstärkt. Beim Darrprozess wird das Grünmalz von einer Feuchte von 40-45 % auf 4-5 % getrocknet. Das geschrotete Malz wird anschließend eingemaischt. Die Maische wird unter stetigem Umrühren erwärmt und die Temperatur zunächst gehalten. Anschließend wird die Temperatur im Maischbottich schrittweise erhöht. Über 78 °C darf nicht erhitzt werden, weil dabei die wertvollen Enzyme denaturiert würden. Der Maischprozess ist ausschlaggebend für die später entstehende Biersorte und dauert zwei bis vier Stunden. In der Würzepfanne oder „Sudpfanne“ wird die Würze gekocht. Dabei wird Hopfen zugegeben und mitgekocht. Durch das Verdampfen des Wassers beim Kochen wird die Würze auf die für jede Sorte spezifische Stammwürze aufkonzentriert.

Die für den Mälz- und Brauprozess benötigte Wärme oder der Dampf mit den richtigen Temperaturen werden im Allgemeinen von Brennern für flüssige oder gasförmige Brennstoffe erzeugt. Neben fossilen Brennstoffen gibt es inzwischen auch biogene (CO2-neutrale) flüssige Brennstoffe im Markt.

Die Industriebrenner von Heiztechnikspezialist Weishaupt liefern effizient und zuverlässig Prozesswärme – unter anderem an Darren für Getreide, Hopfen und Malz über Würze- bzw. Sudpfannen in Brauereien bis hin zur Reinigung des Leergutes und der Abfüllung. Für diese Prozesswärme müssen Anlagenbetreiber meist beachtliche Kosten für Energie aufwenden. Durch eine umfassende energetische Optimierung des Wärmeversorgungssystems lassen sich nicht nur Energieverbrauch und -kosten von Feuerungsanlagen deutlich senken, sondern auch die Betriebssicherheit erhöhen. Diese Energieeffizienzmaßnahmen sind hoch rentabel und amortisieren sich in der Regel innerhalb von ein bis vier Jahren.

Praxisbeispiel Bitburger Brauerei

Für die Wärmeerzeugung in der Bierherstellung setzt die Bitburger Brauerei neben Biogas aus eigener Produktion auch Erdgas ein. 2017 wurde die Anlage modernisiert. Zwei Weishaupt Monoblockbrenner WKmono 80 in der Ausführung 3LN multiflam mit je 10,9 MW Feuerungsleistung (ein Zweigas- und ein Zweistoffbrenner) wandeln seitdem die Brennstoffe in Prozesswärme um.

Wenn Anlagenbetreiber in einen hochmodernen und effizienten Brenner investieren, lohnt sich das nicht nur für die Umwelt: Auch wirtschaftlich sind solche Projekte sehr attraktiv. Denn die aktuelle Technik zeichnet sich gegenüber Bestandsanlagen durch erheblich geringere Verbräuche aus. In Zeiten hoher Kosten für Energieträger ist das ein wichtiges Argument für die Anlagenmodernisierung. Die Einsparung durch moderne Brenner betrifft sowohl den Verbrauch von Brennstoffen zur Wärmeerzeugung wie auch die notwendige elektrische Energie zum Anlagenbetrieb. Die entsprechende Kostensenkung kann erheblich ausfallen: Im Leistungsbereich über 1 MW lassen sich durch den Austausch gegen einen modernen Weishaupt Brenner sowohl für Brennstoffe wie auch für elektrische Energie durchaus fünfstellige Euro-Beträge im Jahr einsparen. Daraus ergeben sich Amortisationszeiten von teilweise weniger als drei Jahren, verspricht der Heiztechnikspezialist.

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