Mehr Flexibilität im Brauprozess
Hell Brauerei füllt und reinigt Fässer halbautomatisch

Quelle: Pressemitteilung KHS 6 min Lesedauer

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Es war das fehlende Puzzlestück für die Vollendung eines langjährigen Modernisierungsprozesses: Die Hell Brauerei setzt nun ein halbautomatisches Modul zum Reinigen und Füllen von Fässern in nur einem Arbeitsgang ein. Damit beschleunigen sich nicht nur die Betriebsabläufe. Die Brauerei kann nun auch auf kurzfristige Bestellungen flexibel reagieren und Saisonbiere effizient produzieren.

Die Hell Brauerei Altötting setzt als erster Kunde weltweit auf den Innokeg X. Mit dem halbautomatischen Modul zum Reinigen und Füllen von Fässern in nur einem Arbeitsgang bietet KHS eine platzsparende Lösung für den niedrigen Leistungsbereich.(Bild:  Frank Reinhold)
Die Hell Brauerei Altötting setzt als erster Kunde weltweit auf den Innokeg X. Mit dem halbautomatischen Modul zum Reinigen und Füllen von Fässern in nur einem Arbeitsgang bietet KHS eine platzsparende Lösung für den niedrigen Leistungsbereich.
(Bild: Frank Reinhold)

In Altötting, circa 80 Kilometer östlich von München in der Nähe zur österreichischen Grenze, geht es noch traditionell zu. Noch immer füllt die 1890 gegründete Hell Brauerei in Holzfässer ab, die alle zwei Jahre fachmännisch gepicht werden. Eine Handwerkskunst, die das kleine Familienunternehmen nach eigenen Angaben als eines der letzten versteht. Mittlerweile setzt man für den Brauprozess jedoch zunehmend auf moderne Technologien. So wurde über einen längeren Zeitraum das Equipment sukzessive erneuert, angefangen mit dem Gärkeller über den Drucktankkeller bis zur Verrohrung sowie Abfüllung. Am Abschluss der Modernisierung hat KHS entscheidenden Anteil. Für die Glasabfüllung investierte Georg Hell, der die Brauerei mittlerweile in fünfter Generation führt, allerdings in eine gebrauchte Maschine – der Ausstoß ist noch zu gering. Im Bereich Fässer hat der Systemanbieter mit dem Innokeg X jedoch eine Lösung entwickelt, die optimal auf die Bedürfnisse von Craftbier-Abfüllern sowie kleinen und mittelständischen Betrieben abgestimmt ist.

Traditionsbetrieb legt großen Wert auf Produktqualität

„Als traditioneller Familienbetrieb legen wir bei allen Prozessen großen Wert auf die Produktqualität“, erzählt Brauereichef Georg Hell. Die Brauerei setzt auf regionale Rohstoffe, etwa Hopfen aus der Hallertau, dem größten Anbaugebiet der Welt, auf bayerisches Gerstenmalz und Altöttinger Tiefenwasser. Gebraut werden die insgesamt acht Sorten – darunter Saisonbiere wie das Altöttinger Dult Märzen oder Festbiere – nach alten Familienrezepturen. Das Behältersegment setzt sich bislang aus 80 Prozent Glasflasche und 20 Prozent Fässer zusammen. Bei Letzterem hatte seine Brauerei noch ein Defizit, wie es Hell nennt: „Wir mussten die Fässer in einer benachbarten Brauerei reinigen lassen, bevor diese manuell von uns befüllt wurden. Das nahm viel Zeit in Anspruch, unter anderem war die Bedienung des Zapfkopfs umständlich. Vor allem im Sommer, wenn die Nachfrage besonders hoch ist, bedarf es dem Einsatz moderner Technologie“, sagt Hell. Die Brauerei entschied sich für ein neues Keg-System von KHS. Heute trägt die Neuinvestition zur verbesserten Produktqualität bei.