Schüttguttechnik
Milchpulver mit hohem Fettgehalt in Silos lagern und pneumatisch fördern

Von Manja Wühr 7 min Lesedauer

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Wie sich Milchpulver verarbeiten lassen, bestimmt nicht zuletzt dessen Fettgehalt. Zusammen mit Partikelgröße und Porenvolumen beeinflusst er zudem die Lager- und Fließeigenschaften des Pulvers. Das macht das Lagern von Milchpulvern mit hohem Fettgehalt in Silos und deren pneumatische Förderung zu einer kniffligen Aufgabe. Die Schüttgutexperten von System-Technik haben sich diesen Herausforderung gestellt.

Der Vibrationsaustragsboden Typ "EVK-Hygienic" im Hygienic Design(Bild:  System-Technik)
Der Vibrationsaustragsboden Typ "EVK-Hygienic" im Hygienic Design
(Bild: System-Technik)

Milchpulver wird für die Herstellung vielfältiger Lebensmittel verwendet und zum großen Teil als Halbfabrikat verkauft. Es wird zu Schokolade und Eiscreme verarbeitet oder kommt als Zutat von Backwaren und Tütensuppen zum Einsatz. Demzufolge werden unterschiedliche Anforderungen an das Milchpulver gestellt. Für die Schokoladenindustrie ist es beispielsweise wichtig, dass es einen hohen Anteil an freiem Fett besitzt. Für Eiscreme muss das Pulver dem gegenüber eine gute Löslichkeit aufweisen. Vom Rahmpulver mit 75 % Fett bis zum Magermilchpulver sind alle Variationen möglich.

Event-Tipp der Redaktion Das 12. Schüttgut-Forum findet auch 2018 wieder im Rahmen der Förderprozess-Foren statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Eventseite. Programm, Erfahrungsaustausch und Rahmen des Forums sind top, wie uns Teilnehmer dieser Nutzwertveranstaltung bestätigen. Unsere Bildergalerien zum letztjährigen Event zeigen Impressionen der Veranstaltung sowie die Referenten des Schüttgut-Forums.

Der Fettgehalt des Milchpulvers nimmt zudem entscheidenden Einfluss auf die späteren Verarbeitungseigenschaften und beeinflusst vor allem die Lager- und Fließeigenschaften. System-Technik hat seit über 40 Jahren Erfahrung in der Projektierung und Ausführung von automatischen Schüttgutsystemen für die Lebensmittelindustrie. Hermann J. Linder, CEO der Solids Solutions Group betont: „Vorrangig gilt es bei der Auslegung von Silo- und Förderanlagen im Bereich der Lebensmittelproduktion immer die Einhaltung der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG inkl. Anlage 1 Absatz 2.1 Nahrungsmittelmaschinen sowie die DIN EN1672/2 Hygieneanforderungen, zu erfüllen. Weiterhin halten wir bei Solids die EHEDG-Guidelines sowie GMP- sowie FDA-Empfehlungen ein. Das gesamte System muss danach totraumfrei, restlos entleerbar und leicht reinigbar sein.“

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