Desinfektion in der Lebensmittelindustrie
Keimfreie Tiefkühlfrüchte dank Waschwasserdesinfektion mit Chlordioxid

Von Dr. Jörg Kempf 4 min Lesedauer

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Ob Erd-, Him- oder Blaubeere – viele Studien belegen, dass gefrostete Beeren sowohl bezüglich Vitaminen als auch Kontaminationen besser abschneiden als frische Früchte. Dennoch bleibt das Risiko von Verunreinigungen beim Reifeprozess, bei der Ernte oder der weiteren Verarbeitung. Die Waschwasserdesinfektion mit Chlordioxid macht Salmonellen, Noroviren und Hepatitis A den Garaus.

Beeren sind aufgrund ihrer Beschaffenheit und ihres Reifegrades äußerst druckempfindlich und schwer zu reinigen.(Bild:  ©Maksim Shebeko - stock.adobe.com)
Beeren sind aufgrund ihrer Beschaffenheit und ihres Reifegrades äußerst druckempfindlich und schwer zu reinigen.
(Bild: ©Maksim Shebeko - stock.adobe.com)

Produzenten und Verarbeitungsbetriebe von gefrorenen Früchten stehen immer wieder vor Kontaminationsproblemen, die durch Mikroorganismen verursacht wurden. Sensibilisiert durch Hepatitis A-Ausbrüche, Salmonellenvergiftungen oder Novoviruserkankungen weltweit, riefen europäische und internationale Behörden ein Schnellwarnsytem ins Leben. Dies führte zu Rückrufen – für die Lebensmittelindustrie ein Worst-Case-Szenario. Die ordnungsgemäße Desinfektion von Verarbeitungssystemen und -anlagen ist für sie daher von größter Bedeutung, um Sekundärkontaminationen zu verhindern und die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten. Zudem werden auch alle Erzeugnisse vor der Verarbeitung intensiv gereinigt.

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Beeren sind aufgrund ihrer Beschaffenheit und ihres Reifegrades allerdings sehr druckempfindlich und schwer zu reinigen. In den meisten Betrieben werden sie nur durch eine Waschstraße geschickt. So auch in zwei Großbetrieben in Kanada. Diese verarbeiten die empfindlichen Früchte zu tiefgekühlten Produkten und vertreiben sie weltweit sowohl unter ihrer eigenen Marke als auch als Fremdmarke: