Verpackungstechnik
Ein Prosit der Nachhaltigkeit: Mit geklebten Dosenbierverpackungen Kunststoff sparen

Von Manja Wühr 3 min Lesedauer

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Der Bierbrauer Carlsberg weiß, seine Kunden wollen nicht nur einzigartigen Geschmack, sondern auch Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit der KHS-Tochter NMP Systems haben die Dänen nun eine Verpackungslösung entwickelt, die signifikant den Kunststoffverbrauch reduziert.

Nachhaltigere Verpackung: Mit Snap Pack werden Carlsberg-Bierdosen in einem Multipack zusammengeklebt.(Bild:  thorbjornfessel.com)
Nachhaltigere Verpackung: Mit Snap Pack werden Carlsberg-Bierdosen in einem Multipack zusammengeklebt.
(Bild: thorbjornfessel.com)

Getränkedosen sind praktisch. Sie sind leicht, unzerbrechlich und erhalten den ursprünglichen Geschmack von Getränken. Doch in puncto Nachhaltigkeit stehen Weißblechdosen in der Kritik. Seit 2003 verbessert der Einwegpfand deren Ökobilanz. Die Carlsberg Gruppe ist aber noch einen Schritt weiter gegangen, um die selbst gesteckten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen: Künftig werden Carlsberg-Bierdosen in einem Multipack zusammengeklebt. Schrumpfverpackungen, Hi-­Cone-Gebinden oder andere Sekundärverpackungslösungen sind damit passé.

Die innovative Idee stammt von dem KHS-Tochter­unternehmen NMP Systems und wurde in Kooperation mit Carlsberg in den letzten drei Jahren entwickelt. Nun wird sie unter dem Namen Snap Pack eingeführt. „Carlsbergs Snap Pack wird das Plastikabfallaufkommen signifikant reduzieren und wir sind hocherfreut, den Verbrauchern ein besseres Biererlebnis mit geringerer Auswirkung auf die Umwelt bieten zu können“, erklärt Cees 't Hart, CEO der Carlsberg Gruppe. Die Brauereigruppe erwartet durch den Verzicht auf Schrumpfverpackungen bei ihren Dosen eine Kunststoffeinsparung von bis zu 76 % – in absoluten Zahlen sind das mehr als 1200 Tonnen in vollständig ausgerolltem Zustand.

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