Abfülltechnik in der Getränkeproduktion
Die Zukunft der Abfülltechnik ist flexibel, nachhaltig und digital

Von Manja Wühr 9 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Sterilisation von Behältern für aseptische Getränke ist von elementarer Bedeutung für den Abfüllprozess. Es gibt verschiedene Abfüllverfahren, die alle ihre Vorzüge, aber auch Schwächen haben. Doch ob künftig Plasma, gepulstes Licht oder eine andere Methode zum Einsatz kommen – eines steht fest: Abfüllunternehmen werden verstärkt auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit setzen. Mehr noch: Sie dürfen sich auf nachhaltigere Verfahren freuen.

Die Zukunft der aseptischen Abfüllung ist flexibel, nachhaltig und digital.(Bild:  ©Alterfalter - stock.adobe.com)
Die Zukunft der aseptischen Abfüllung ist flexibel, nachhaltig und digital.
(Bild: ©Alterfalter - stock.adobe.com)

In der öffentlichen Wahrnehmung ist das Prädikat „natürlich“ so positiv belegt wie nie zuvor. Verbraucher wollen Produkte, die frisch schmecken, viele natürliche Inhaltsstoffe enthalten, einen hohen Nährwert haben und lange haltbar sind. In den Industrieländern kommen Menschen dank funktionierender Kühlketten ganz selbstverständlich in den Genuss dieser Nahrungsmittel. Wo es diese Möglichkeiten nicht gibt, war es bislang bedeutend schwieriger, Produktfrische und Haltbarkeit zu kombinieren. Doch die Vorzeichen haben sich geändert: Dank aseptischer Abfüll- und Verpackungstechnologie lassen sich heute mehr Menschen mit frischen Produkten versorgen und dabei die Umweltbelastungen durch die Kühlkette minimieren.

Aseptische Abfüllung, die Wasserverbrauch und Chemieabfälle minimiert

Die aseptische Abfülltechnologie gewährleistet, dass sterile Flaschen mit sterilen Produkten abgefüllt und mit sterilen Verschlüssen versiegelt werden – und alles in einer sterilen Umgebung. So lassen sich Bakterien abtöten, und Getränke und Lebensmittel herstellen, die auch bei Raumtemperatur mehr als sechs Monate unbedenklich gelagert und ohne geschmackliche Einbußen konsumiert werden können.