Insektenproteine verarbeiten
Die krabbelnde Proteinquelle: Insekten als Futtermittel der Zukunft

Von Paul Connolly* 5 min Lesedauer

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Kann die industrielle Zucht von Insekten als Tierfutter einen Beitrag leisten, die Welt zu ernähren? Wenn in Zukunft fast zehn Milliarden Menschen satt werden wollen, heißt es erfinderisch zu werden: Ausgerechnet den kleinsten und unscheinbarsten Bewohner des Planeten spielen dabei eine Schlüsselrolle: Insekten sind anspruchslos, ernähren sich von biologischen Rest- und Abfallstoffen und könnten als Tierfutter groß rauskommen. Doch dafür braucht es geeignete Produktions- und Verarbeitungsprozesse.

Die Alfa Laval Nassverarbeitungssysteme sind sehr flexibel und können sowohl als Einzelmaschinen als auch komplett geliefert werden.(Bild:  Alfa Laval)
Die Alfa Laval Nassverarbeitungssysteme sind sehr flexibel und können sowohl als Einzelmaschinen als auch komplett geliefert werden.
(Bild: Alfa Laval)

Schon 1998 brachte das Animationsfilm-Studio Pixar „Das große Krabbeln“ in die Kinos. 2021 krabbelt es nicht nur auf der Leinwand: Unscheinbare Insekten könnten als Proteinquelle für Viehfutter Karriere machen.

Die Weltbevölkerung und ihr Fleischkonsum wachsen in noch nie dagewesenem Ausmaß. Die Vereinten Nationen schätzen in Hochrechnungen, dass die Weltbevölkerung bis 2050 auf 9,7 Milliarden Menschen anwächst. Das würde einen Bedarfsanstieg von 50 Prozent bei der Bereitstellung hochwertiger Proteine bedeuten – doch sind bereits heute etwa 85 Prozent der potenziell landwirtschaftlich nutzbaren Fläche der Erde für die Lebensmittelproduktion gesichert.