Wassersorge in Brandenburg Bund prüft Wasserverbrauch von Red Bull und Rauch

Von dpa 1 min Lesedauer

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Das Bundesumweltministerium kündigt eine umfangreiche hydrologische Prüfung für den geplanten Produktionsausbau in Baruth an. Kritiker fürchten wachsende Wasserknappheit durch den Verbrauch von 2,4 Millionen Kubikmetern jährlich.

Ist das Red Bull Werk in Baruth zu durstig? Der Wasserverbrauch von 2,4 Millionen Kubikmeter pro Jahr löst Kritik aus. (Bild:  KI-generiert)
Ist das Red Bull Werk in Baruth zu durstig? Der Wasserverbrauch von 2,4 Millionen Kubikmeter pro Jahr löst Kritik aus.
(Bild: KI-generiert)

Der Wasserverbrauch beim geplanten Ausbau der Getränke-Produktion der Firmen Rauch und Red Bull in Brandenburg wird nach Darstellung des Bundesumweltministeriums genau geprüft. „Die Erteilung von Wasserrechten der angesprochenen Größenordnung ist Aufgabe des betreffenden Bundeslandes“, teilte der Parlamentarische Umweltstaatssekretär Carsten Träger (SPD) auf eine Frage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Andrea Lübcke mit.

Diese erfordere „eine umfangreiche fachliche Prüfung der hydrologischen Situation des betreffenden Gebiets“. Alle Entnahmen einer Bewirtschaftungseinheit dürften das verfügbare Angebot an Wasser nicht überschreiten.

Die österreichischen Unternehmen Red Bull und Rauch, die den Getränkeabfüller Urstromquelle in Baruth/Mark gekauft hatten, wollen ihre Produktion ausbauen und ein eigenes Dosen-Werk errichten.

Die Initiative „Ressourcenbündnis Baruth“ fürchtet wachsende Wasserknappheit und prüft eine Klage. Sie kritisiert, dass Red Bull etwa 2,4 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr nutzen dürfe.

Die Unternehmen verweisen darauf, dass nicht mehr Wasser verbraucht werden soll als bei der Urstromquelle. Die Baugenehmigung steht noch aus. Die Mitarbeiterzahl soll von 240 auf rund 600 steigen. Lübcke, die auch Grünen-Landeschefin ist, forderte die Landesregierung auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden.

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